Samstag, 29. März 2014

my very first potting table

Nach einer Pause finde ich es immer etwas schwierig, wieder ins Posten zu finden.
Womit soll ich anfangen?
Es ist doch wieder einiges passiert.
Die Pause war nötig, um wieder voll auf die Beine zu kommen.
Nach mir hat es meinen Mann erwischt 
und irgendwie brauchten wir fast den ganzen März um wieder in Schwung zu kommen.

Kaum dem Krankenlager entstiegen,
reichte uns der Frühling auch schon die Hand 
und zauberte rote Wangen in unsere blassen Gesichter.
Frisch motiviert sind wir darum heute ins Gartencenter unseres Vertrauens gefahren
und haben neben allerlei kleineren Un- und Wichtigkeiten 
auch zwei wunderschöne Zwerg-Pfirsichbäumchen erstanden.
 Es ist nämlich so, dass wir praktisch ausschließlich essbare Bäume und Sträucher pflanzen,
vom Buchs einmal abgesehen.

... Irgendwann werden wir uns zwar mit der Machete ein paar Sonnenflecken
 auf unserer ausgewachsenen Streuobstwiese freischneiden müssen, 
die wir heute noch unseren Garten nennen,
aber irgendwo werden wir sicherlich noch ein Plätzchen finden.
Ich freu mich schon aufs Einkochen.
Neulich hat mir jemand zwei riesige Kisten mit Einmachgläsern geschenkt,
die jahrelang im Keller herumstanden.

Bäumchen rüttel dich und schüttel dich,
wirf Obst und Beeren über mich.

Wir sind bereit.

Kaum daheim angekommen hielt es auch überhaupt niemanden im Haus
 und wir genossen unser zweites Wohnzimmer.
Die Kinder spielten, der Hund döste in der Sonne, 
die Hühner brachen mit schönster Regelmäßigkeit aus dem mobilen Weidezaun aus, 
den wir extra zum Schutz unseres Gemüsegartens gekauft haben
und mein Mann räumte im Garten- und Geräteschuppen herum.
Und wisst ihr, was er mir als Überraschung gemacht hat?

Eine kleine Ecke nur für mich und meine Pflanzen.

 Ich habs zuerst ja gar nicht mitbekommen,
weil ich momentan vollauf damit beschäftigt bin,
dass das Kleinste Kind seinen dritten Geburtstag erlebt.
Gefahr und Blödsinn ist sein zweiter Vorname.

Möchtet ihr mal spingsen?

 So hab ich ihn auf frischer Tat ertappt.




Und das habe ich draus gemacht.









Endlich habe ich einen Platz für mein Gartensammelsurium!
Bisher war ein bisschen was im Hühnerhaus, ein bisschen was im Gartenschuppen,
ein bisschen was im Haus und ein bisschen was in der Garage.
Top organisiert.




Gekostet hat es wieder einmal
(wir machen uns da gern ein Spiel draus - aus wenig viel machen)
praktisch nullkommanix.

Tisch, Regal und Bank sind eine uralte Essgarnitur, 
die mein Mann von einem Bauern geschenkt bekommen hat.
Der wollte alles einheizen (sprich: verbrennen).
Weil die Dinge aber so noch so schön waren, hat mein Mann sie mitgenommen.
Eigentlich wollten wir die Möbel in die Küche stellen, 
doch sie waren teilweise so vermodert und auch wurmstichig,
dass es bei Licht besehen doch nicht ratsam war.
Jetzt haben sie eine neue Bestimmung.

In zwei Obstkisten, die unser Dorfladen in den Müllkontainer gegeben hatte, 
lagere ich jetzt meine Samen und Dünger.
Damit es hübscher aussieht, habe ich sie mit zwei alten Geschirrtüchern ausgeschlagen. 

Die Zinkwannen und den Leiterwagen habe ich im Laufe der Jahre 
zusammengesammelt oder geschenkt bekommen
(meine Vorliebe für altes Zeugs spricht sich herum).
Alles andere und der Teppich ist Bestand, allerdings war er etwas kräftiger in der Farbe.
Darum habe ich ihn  in den letzten Wochen
 zum Ausbleichen dem Regen und der Sonne ausgesetzt.




Ich freu mich!
Alles Liebe und bis bald

eure epipa

PS: Weil immer wieder gefragt wird: Ockham ist ein Appenzeller Sennenhund, kein Berner Sennenhund.