Mittwoch, 29. Januar 2014

Der Weg zur neuen alten Küche

Ich bin euch noch ein paar Renovierungsbilder schuldig.

Unsere Küche ist nach einem Unfall mit dem Rußstaubsauger wieder frisch gestrichen
(wir erinnern uns an diesen Post) 
und in frischem strahlenden weiß machts auch wieder Spaß,
darin zu arbeiten und zu leben.




Der Weg dahin war ein Wochenende lang und mit zahlreichen Farbklecksen übersät.

Ich kann nun fast jeden Schlager auswendig mitsingen 
und habe aufgrund meines Intensivkurses Abkleben how to
ein ganz besonderes Verhältnis zu Maskingtape entwickelt.
Nie werde ich auch nur die kleinste Rolle so unbedarft ansehen können, 
wie vor diesem Wochenende.










Was ich gelernt habe:

Spar nie nie nie mit Klebeband.

Die Größe der Zeitung ist existenziell.
DIE ZEIT hat Format. 
Da macht man ordentlich Meter, ganz anders als mit dem Lokalblatt.
Dumm ist nur, dass man ständig während des Abklebens bei irgendeinem Artikel hängen bleibt,
das abgerollte Klebeband wartend zwischen den ausgestreckten Händen,
bereit zum Einsatz.
Mein Mann musste mich mehrmals ins Hier und Jetzt zurück holen.

 Haustiere müssen gucken kommen.
Danach sollte man ihnen aber mit einem feuchten Tuch hinterher
oder praktisch alles mit Karton auslegen.
Woher ich das weiß? Fragt nicht.

Es macht fast verboten Spaß, auf der Arbeitsplatte mit Schuhen herumzuturnen.
Gut, dass die Kinder bei der Oma waren.
 Da hätte ich erzieherisch in der nächsten Zeit keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen.

Man sollte nie nie niemals die Tür der Speisekammer so gewissenhaft abkleben,
dass man sie nicht mehr aufbekommt.
Oder das Kaffeepulver, Hundefutter, Schokolade etc. VORHER herausholen.

Es gibt kaum etwas Besseres, als die ganze Zeitung wieder abzureißen.




Die Küche strahlt also im neuen Glanze, genau wie ich.

Unten seht ihr den Blick auf den Essbereich.
Gebaut hat übrigens rundherum alles mein Mann.
Küchenschränke, Essbereich, Fenster, Balken...
Bis auf den Stokke natürlich.




Liebe strahlend weiße Grüße!


Dienstag, 21. Januar 2014

hello world - you look nice today


Die Kunst des Alltags ist, so scheint es mir zumindest,
in einen voll durchgeplanten Tag trotz allem Ruhe zu bringen.




Nach einem vollen Vormittag mit Haushalt und diversen Fahrereien
die Mittagsschlafenszeit für eine schöne Tasse Kaffee zu nutzen,




den Vormittag auch in der Küche zu verbringen,




Eier einsammeln und neugierigen Damen den Rückweg zeigen.




Hello world, you look nice today.


Liebe Grüße,
habt es schön
und schafft euch Oasen.



Sonntag, 19. Januar 2014

vintage tea time

Das Wochenende war ein bisschen trüb und neblig.

Solche Wochenenden mag ich.
Natürlich auch die mit schönem Wetter,
aber ich mag es auch, wenn man es sich drinnen gemütlich machen kann.

Ich habe den Herd befeuert und Wasser aufgesetzt.
Manchmal denke ich, es gibt auf der Welt nichts Schöneres,
als knisterndes Feuer und pfeifende Wasserkessel.
Dann bin ich in den Keller gegangen und habe das "gute" Geschirr hervorgeholt.

Es ist nicht "gut" im eigentlichen Sinne.
Es sind alles Flohmarktfunde und Erbstücke, das ist das was ich daran so liebe.
Die Einzigartigkeit.
Kein Teil gehört zum anderen,
angefangen von der Tasse mit fremden Unterteller über die Tischdecke,
bis hin zur Kanne, deren Deckel ursprünglich zu einem anderen Modell gehört haben muss.
 Ich finde diese Art der Tischdekoration sehr charmant.

Dazu haben wir eine handbestickte Tischdecke, ebenfalls vom Flohmarkt, aufgelegt
und für die Kinder Orange Pekoe Tea aufgegossen.

Sie lieben es, in ihren Schwarztee
mit Milch, Zucker und Zitrone zu mischen.




Zum Kaffee gabs diesmal einen einfachen Schokoladenkuchen.





  Wenn ich meinen Fohmarktschrank öffne, ist es fast ein bisschen wie Geschirrmemory
wenn ich die Teile zusammen puzzle.

Ich liebe diese Art von kleinen Schätzen,
ebenso meine Kinder, die ehrfurchtsvoll aus goldgeränderten Tassen trinken.
Das Kleinste Kind bekommt ebenfalls eine schöne Tasse - im Miniformat.
Die Espressotasse mit silbernem Rand ist für kleine Hände ideal.




Nach dem Tee haben wir den Tisch abgedeckt
und aus unserem alten Spieleschrank ein Gesellschaftsspiel hervorgeholt.
...und ein bisschen Geburtstag gefeiert haben wir auch.

Das sind Sonntage, die ich liebe.


Liebe Grüße
eure epipa





Freitag, 10. Januar 2014

being busy

Ein frischer Wind weht durchs Haus.

Allüberall Veränderung.

In diesem Jahr steht viel viel VIEL auf dem Pla
und an diesem Wochenende fangen wir damit an.

Ein Auszug aus der Liste:

Das Kleinste Kind bekommt sein eigenes Zimmer,
die Zimmer der Großen ein Facelift (alles muss cooler werden),
eine Leseecke wird im Ersten Stock eingerichtet,
mein Arbeitszimmer zieht in den Keller und und und.
Ich brauche wesentlich mehr Platz zum Arbeiten.
Doch bis alles bereit zum Umzug ist,
muss überhaupt erst der Raum renoviert werden,
mein Mann die Möbel bauen
und ich meine Siebensachen (und ein paar mehr) in transportfähigen Zustand bringen.
Darum werde ich leider auch bisschen weniger Zeit zum stricken, häkeln etc.
haben, ergo hier nicht so viel Selbstgemachtes zeigen können.
Ich hoffe, ihr übersteht mit mir diese kleine Durststrecke?
So bis zum Frühling?
 Es ist schließlich für einen guten Zweck.


 Bloggen werde ich natürlich weiterhin,
über Backen, Kochen, Kinder, Hühner, Hund, den Stand der Sonne...
und wenn ihr das alles nicht mehr sehen könnt,
wieder von vorn. :o)

Heute Abend räumen wir die Küche aus und morgen streichen wir die Wände.
 Nach einem Unfall mit dem Filter des Rußsaugers auch dringend notwendig.
Der geruhte nämlich zu platzen, 
während wir bei der Reinigung unseres Holzofens den Ruß abgesaugt haben.
Nur das wir das nicht gleich bemerkt haben, 
da wir, den Blick nach unten gerichtet,
munter weiterarbeiteten, 
während der Ruß nach oben in den Raum hineingeblasen wurde...

Meine Reaktion darauf möchte euch lieber vorenthalten.
Nur so viel: Sie reichte von anfänglicher Belustigung bis hin zu tiefster Verzweiflung
und wieder hinauf zum Pragmatismus.

 Ich muss seither immer schmunzeln,
wenn der Kaminkehrer um eine alte Zeitung bittet.

 Ja und morgen streichen wir eben die Küche neu.




Unser Kleinster heute mit selbstgebauter Leseecke am "Kamin".




Habt ein schönes Wochenende!