Montag, 19. November 2012

Vorbereitungen für Weihnachten

Mitten im schönsten Herbst beginne ich mit meinen Weihnachtsvorbereitungen.
Es hat bei uns Tradition 
einen großen Teil der Geschenke für die Kinder selbst zu machen.
Da möchte rechtzeitig begonnen werden.

In diesem Jahr wird es etwas zum Kuscheln und Liebhaben geben.

Da ich wie immer alles selbst entwerfe, 
habe ich mich mit Kamera, Block und Bleistift hingesetzt
und einfach mal drauflos gestrickt.
Bis jetzt musste ich glücklicherweise noch nichts auftrennen ...



Ich habe es mir auf dem Boden bequem gemacht, 
einen Kinderstuhl als Arbeitsfläche neben mir,
eine Tasse Tee daneben und den Hund, der zum kuscheln kommt.

So geht es recht schnell voran.



Verräterische Teile arbeite ich am Vormittag oder Abend und verstecke sie im Schrank.
Die unauffälligen Teile stricke ich während der Hausaufgaben direkt unter den Augen der Kinder.


Das Schönste und Spannendste am Weihnachtswichteln ist für mich, 
wenn ich mir den Augenblick ausmale, 
in dem das Papier von der Schachtel entfernt wird
und die Kinder das Geschenk sehen.

Ein weiteres selbstgemachtes Geschenk
bekam unser Kleinstes Kind zum ersten Geburtstag.

Ich bin Puppenmacherin in Mamapause und 
habe für mein Kleinstes natürlich sein erstes Wichtelchen genäht.
Hier seht ihr einen der ersten Momente des Jüngsten mit seinem Zwerg.
Ihr seht den Augenblick des Liebhabens,
das Püppchen ist eher weniger sichtbar ;o)
Kommt noch.



Gibt es bei euch auch selbstgemachte Geschenke?


Montag, 5. November 2012

Apfelglück

Jedes Jahr um diese Zeit bin ich im Apfelhimmel 
(hier, hier und hier).
In diesem Jahr noch mehr, als in den Jahren davor.
Wir haben unsere eigenen Äpfel.

Die letzten und gleichzeitig unsere ersten Äpfel sind geerntet
und liegen nun hoheitsvoll dekoriert mit unseren 
walk the dog Sammelschätzen an einem exponierten Plätzchen.
Das ist schon ein tolles Gefühl, 
die eigenen Äpfel.
Besonders, da es eine kleine Geschichte dazu gibt.



Unser Garten ist noch sehr jung,
gerade mal 2 Jahre und auch noch nicht so lange fertig.
Die Obstbäume stehen erst knapp ein Jahr in unserem Garten.
Mit einer Ernte hatten wir noch gar nicht gerechnet.



 Wir haben sie genau drei Tage 
vor der Geburt unseres Jüngsten Kindes gesetzt.
Das geht aus einem Kassenzettel hervor, 
den ich -als Lesezeichen- in meinem Gartenbuch wiederfand.
Ich weiß noch, wie ich mit riesigem Kugelbauch 
mit meinem Mann und den großen Kindern im Garten herumstapfte 
und wir die besten Plätze für sie aussuchten.



... und heute beißen 4 1/2 kleine Zähnchen hinein!


Es hat seinen ganz eigenen Zauber
zu sehen, was in einem Jahr passieren kann.

Ich bin natürlich auch in diesem Jahr wieder inspiriert.
Mal sehen, was ich daraus mache...


Liebste rotbackige Grüße!
eure epipa


Donnerstag, 1. November 2012

Walk the dog

Der Herbst ist eine meiner liebsten Jahreszeiten.

Ich werde immer wieder gefragt,
wie es uns mit Ockham geht.
Deshalb schreibe ich heute einen Walk the dog-Post.
Er liest sich vielleicht ein wenig sehr idyllisch,
doch so ist es für mich, wenn ich mit dem Hund gehe.
Auch wenn es regnet oder schneit, wie vor ein paar Tagen.

 

Ich liebe es, wenn ich frühmorgens, 
die Großen sitzen gerade im Schulbus,
das Kleinste Kind in den Kinderwagen setze, 
den Hund rufe und schon gehen wir los.

Wir müssen ein paar Schritte spazieren, 
dann öffnet sich der Blick auf die Felder,
der Nebel steigt auf 
und aus dem nahen Wald schallt der Ruf einer Krähe herüber.
Kleine Vögel sitzen in den Zweigen der Büsche, 
an denen wir vorüber kommen.
Alles ist so friedlich und still.



Nach ein paar Metern lasse ich den Hund von der Leine.
Er saust los und folgt den Fährten der Feldhasen und Rehe, 
die in der Dämmerung über die Felder wandern.
Das Kleinste Kind sitzt warm eingepackt in seinem Fellsack
und genießt es, durch den Herbstmorgen geschoben zu werden.
Wir sind still, 
bis auf ein gelegentliches "Komm, Ockham, weiter", 
sage ich kaum etwas.




Nach einer Stunde sind wir wieder zurück, 
zufrieden und voll innerer Ruhe,
ausgeglichen und angenehm müde.
Die beiden Babys legen sich schlafen und ich trinke in Ruhe meinen Kaffee,
bevor ich das Geschirr vom Frühstück spüle,
staubsauge, Wäsche wasche und all die Dinge erledige, 
die man eben so zu tun hat.
Solange, bis das Kleinste Kind wach wird.




Am Nachmittag gehen wir nach den Hausaufgaben meist alle zusammen.
Die Sonne scheint, 
die Blätter leuchten in allen Farben
 und in der Ferne sieht man die Berge.
Die Kinder laufen in ihren roten Gummistiefeln, 
die ich so liebe durch das raschelnde Laub
und der Hund hat seinen Spaß daran, 
die Blätter zu fangen.
Ein paar sammeln wir für den Kunstunterricht,
die wir später zwischen dicken Büchern pressen.
Es ist nicht ganz so still, wie am Morgen, 
es klingt glückliches Geplapper durch den Wald, 
die Großen finden einen neuen Geheimweg.



Wenn wir wieder zurückkommen,
kochen sich die Großen einen Kakao und ich mir einen Kaffee.
Wenn ich es geschafft habe, 
gibt es Kuchen dazu.
Im Anschluss daran holen die Kinder meist ihre Malsachen hervor
oder sie lesen.
Oh ja.
Man kann sagen, 
dass Ockham unser Leben bereichert hat.




Habt noch ebenso schöne Herbsttage, 
wie wir.




Habt ihr auch ein Lieblingsbild?