Montag, 30. April 2012

Wichtelhäubchen Apfelblüte


Ihr erinnert euch sicher an das Wichtelhäubchen, das ich im Frühjahr gestrickt habe.
Immer wieder wurde ich gefragt,
ob ich denn nicht eine Anleitung für größere Kinder schreiben könnte.
Das wollte ich gern und habe auch recht früh damit begonnen.

Da ich aber selbst kein Kind in passender Größe habe, 
musste ich mehr oder weniger blind stricken 
und habe nicht selten alles wieder aufgetrennt.
Irgendwie wollten meine Hände immer wieder für die Größe
 des Kleinsten oder des Mittleren Kindes stricken.



Doch irgendwann ist man am Ziel und das Ergebnis belohnt die fleißige Strickerin.

 In unserem Garten stehen die jungen Apfelbäumchen in voller Blüte, 
und gaben dem Wichtelhäubchen seinen Namen.
Gestern bin ich mit der Kamera im Gepäck bei schönstem Frühlingswetter
zum Fototermin zu einer Freundin und ihren drei Töchtern gefahren.






Wichtelhäubchen Apfelblüte

Die geschriebene Anleitung gibts hier zum download. 
Sie ist kein Step by Step-Foto-Tutorial,
aber ausführlich beschrieben und bebildert.

Das solltest du können:
Mit dem Nadelspiel und der Rundstricknadel solltest du stricken können, 
den Matratzenstich (sieht beim Vernähen schöner aus) beherrschen
und ein wenig Sticken für die Apfelblüten.




Am besten passt es im Kindergartenalter,
für Kinder um 3 - 5 Jahre.




Gestrickt wird mit Nadelstärke 4 - 4,5
Die verwendeten Garne sind Baumwolle kbA himbeer und hellblau, 
sowie einige Fädchen gelb, rosé und lindgrün für die Stickereien.








Liebe Grüße
von epipa





Mittwoch, 25. April 2012

Ein Stillpost

Liebe Besucher, das ist heute was Längeres. 

zu meinen Überlegungen angeregt hat mich heute Halithas Post. Eigentlich wollte ich heute gar nicht schreiben, da ich eigentlich gar keine Zeit habe (ich schreibe mit Haushaltlichem Chaos im Rücken, sobald ich mich umdrehe, bin ich von Wäsche und Abwaschbergen verschluckt). Doch für einen Kommentar bei Halitha war mein Text zu lang - ausserdem habe ich beim Langzeitstillen zu wenig Erfahrung. Nämlich (noch?) gar keine. Doch da ich weiß, dass hier auch viele Schwangere mit dem ersten Kind mitlesen, schadet das, was ich heute erzählen möchte, wohl nicht. Ausser, es langweilt euch. Oder ich moralapostle zu viel. Aber das riskiere ich jetzt mal.

Das Stillen mit dem ersten Kind war eine Odyssee, die nach 6 Wochen ein gnädiges Flaschenende fand, wie ich damals dachte. Dank mehrerer ungünstiger Faktoren war unsere Stillbeziehung von Anfang an in Schwierigkeiten: Eine Kinderschwester, die Zuckerlösung gab, statt mir das Kind zu bringen oder mich zu rufen (er musste wegen Gelbsucht in die UV-Box) - noch mehr Kinderschwestern, die mich jedesmal wenn sie ins Zimmer kamen mit "Und? Ist die Milch jetzt da?" begrüßten - nicht zu vergessen den fast schon strafenden Blick weil ich Kuh einfach nicht produzieren wollte. Die elende Pumperei, die mir mehr Tränen in die Augen als Milch in die Flasche trieb und schlussendlich eine Nachsorgehebamme, die trotz all meiner (mit dem ersten Kind) unwissenden Bemühungen dann auf Flasche riet. So. Und dann hab mal Ruhe und lass die Milch kommen. Meine Mutter/Schwiegermutter konnten mir da auch nicht so helfen - in ihrer Zeit wurde vom Stillen angesichts der Schadstoffbelastung der Milch gleich ganz abgeraten - lieber die Kuhmilch von direkt neben der Straße. Da gab es dann mit dem fertig gewaschen Kind gleich die Abstilltablette dazu.

Beim Mittleren Kind wollte ich es aber trotzdem versuchen, obwohl ich die Befürchtung hegte, nicht stillen zu können. Da lag ich dann also wieder einmal im Krankenhaus mit einem Baby, der Hebammensprechstunde und dem Stillbuch, fest entschlossen mich durchzubeißen und ... die Milch ließ sich wieder Zeit. Überall liest man von 3 - 5 Tagen, bis der Milcheinschuss kommt, aber bereits ab Tag 2 machten die einen so verrückt, das man selbst schon zweifelte. Ich bat um Stilltee, den ich aber nicht bekam, sondern erst ab Tag 5 trinken durfte. Fragt mich nicht! Mir kam das damals schon paradox vor. Aber was wusste ich schon? Dann kamen die ersten Messwerte und die immer drängenderen Mahnungen zum Zufüttern. Dabei las ich doch immer wieder das gerade das die Produktion durcheinander bringt.
Letztendlich ließ ich mich breitschlagen (Angst hat man ja auch ums Kind), gab ein bisschen von der fertigen Milch und habe es daheim weiter hartnäckig probiert, mit der Unterstützung einer diesmal wirklich tollen Nachsorgehebamme. Die Milch kam dann auch an Tag 5. Doch dermaßen verunsichert wie ich durch die beiden Krankenhausaufenthalte und die erste wenig erfolgreiche Stillbeziehung war, hatte ich immer Angst, nicht genug Milch zu haben. Vielleicht so, wie eine Magersüchtige sich immer zu dick finden wird, wenn sie in den Spiegel schaut. Bis mich eines Tages eine Freundin mehr oder weniger durchschüttelte auf mein trinkendes Kind zeigte und sagte: Du hast doch Milch!! Da hatte ich dann einen lichten Moment und fand zu mir.
Ich stillte 8 Monate lang und genoss es sehr. Noch heute habe ich allerdings einen kleinen Stich im Herzen, wenn ich daran denke, wie die Stillbeziehung zu meinem ersten Kind konsequent sabotiert wurde - freundlich unterstützt von meiner eigenen Unsicherheit und den Ängsten um das Kind.

Beim Kleinsten Kind sollte es diesmal ganz anders laufen, sagte ich mir. Aufrecht, mit gradem Rücken und dem freundlichen aber bestimmten "das ist das Dritte - ich kenn mich aus"-Auftreten. Ich wusste, ich kann stillen, ich wusste, es dauert bei mir eben wirklich die 5 Tage, bis die Milch kommt und ich ließ mir auch nicht mehr reinreden. Ich trank Stilltee, Malzgetränke und komischerweise hatte auch niemand mehr das Bedürfnis mir reinzureden, da ich keine Fragen stellte, sondern mit dem Bewusstsein "ich kann das" auftrat. Ist die Welt wirklich immer abhängig vom Schein? Es war dann allerdings doch so, dass ich mit Löffelchen ein wenig zufüttern musste, da mit diesem, zwar im Rahmen, doch eher späten Milcheinschuss das Kleinste Kind schon etwas trocken wurde, wie beim Routineultraschall festgestellt wurde. Ok, das sah ich ein. Diese Kooperation brachte mir dann auch die Freundschaft der Kinderschwestern und alles war gut.
Ich stille gern und immer noch seit nunmehr 6 Monaten.
Jetzt werde ich jedoch langsam darauf hingewiesen, abzustillen, "nach sechs Monaten bringt das doch nichts mehr". Wortwörtlich so von gleich zwei Ärzten. Sie meinen es bestimmt nicht böse - so haben sie es eben gelernt. Aber wenn man sich da jetzt mal hinsetzt und sich fünf Minuten Zeit zum Überlegen nimmt, sollte man doch erkennen, wie widersinnig diese Empfehlung ist. Ist mein Kind jetzt ein Kalb oder ein Baby? Eben. Und so lange das Kleinste Kind nachts noch etwas trinken will, werde ich doch nicht runter in die Küche wanken, gähnend Wasser kochen, ein Fläschen herrichten, dann meinem Mann das mittlerweile vor Hunger brüllende Kind aus dem Arm nehmen und es füttern. Das ist für alle nur Stress. Wisst ihr wie unsere Nächte aussehen? Das Kleinste Kind liegt bei uns im Bett, fängt an zu zappeln, ich wache davon auf, lege es an und schlafe weiter. Beim nächsten Mal die andere Seite. Am Morgen sehe ich dann nicht so aus, als wäre ich Schneewittchen, nur eben gestorben. Ich weiß wovon ich spreche, beim Großen Kind bin ich ab der sechsten Woche nachts unterwegs gewesen. Natürlich zehrt das Stillen, es kostet schon viel Kraft und Energie. Doch so lange es uns beiden damit gut geht, möchte ich es beibehalten.

Ich hoffe, euch nicht gelangweilt zu haben, doch irgendwie floss das heute so aus den Fingern in die Tastatur. Sogar mein Kaffee ist dabei kalt geworden. :o)
Ich hoffe auch, niemandem zu nahe getreten zu sein. Dies ist meine Sicht der Dinge, natürlich kann das jeder selbst gestalten, wie er es für richtig hält. Und das ist auch gut so. Auch Flaschenkinder werden groß.

Viele liebe Grüße für euch!


Dienstag, 24. April 2012

handmade home

Mein Mann und ich haben zwei Berufe.
Zuerst einmal den, mit dem man Geld zum Leben verdient natürlich.
Und zweitens den, der der Verschönerung, 
bzw. Renovierung unseres Zuhauses dient 
und in den wir sehr viel Zeit und Liebe investieren. 
 Man könnte uns, denke ich, auch die Selbermacher nennen?
Unser "Problem" ist wohl, dass wir nichts kaufen 
oder irgendwo in Auftrag geben möchten.

Es dauert dann zwar alles länger (in Worten: Jahre),
 aber die Zeit und Mühe lohnt sich doch immer wieder.

Ein neues Projekt, das auch kurz vor seiner Fertigstellung steht,
hat mein Mann gerade in Arbeit.
Wie immer kommen bei uns zuerst einmal die Kinder an die Reihe.
Ich habe meinen Mann am Wochenende 
mal mit der Kamera in seiner Werkstatt besucht.
Sonst habe ich meist einen Kaffee, eine Flasche Wasser
 (am Abend darfs dann gern auch mal ein Bier sein)
und ein Baby dabei :o).
 Wollt ihr sehen, was ich sah?

Bitte gerne.


Material: Holz :o)
Für den Rest müsste ich nachfragen, da bin ich frei von Fachwissen.


Ich nehme an, man kann sich denken, was da gerade gebaut wird?

Ich finde es immer wieder schön, mit wieviel Liebe mein Mann zu Werke geht.
Wir arbeiten wie die Heinzelmännchen Nachts, wenn die Kinder im Bett sind und
nachdem mein Mann den Kindern die Gute Nacht Geschichte vorgelesen hat
... ich wurde mehr oder weniger abgewählt - mein Mann hat ein größeres Stimmenrepertoire ;o).
(einen uralten Fernseher haben wir zwar, aber wir schauen nie - das Programm ist miserabel).

Die Mühe lohnt sich. 
Ganz egal wohin man bei uns sieht, 
irgendwas ist immer selbstgemacht
oder alt mit Geschichte. 
Rundum tatsächliche und zukünftige Erbstücke.
Das ist ein sehr kuscheliges und liebevolles Gefühl von "Zuhause".

Hm. Jetzt ist aus dem handmade-home-post 
doch fast so etwas wie eine Liebeserklärung geworden.

Habt noch einen wunderschönen Tag.

Freitag, 20. April 2012

Pünktchen machen einfach fröhlich

Ich liebe Wimpelketten!
 Egal wo, egal worauf und egal in welcher Form.
 Ich finde, mit ihnen wird es einfach gleich fröhlicher.
Als das Kleinste Kind sein Vormittagsschläfchen machte, 
habe ich mich an meine Nähmaschine gesetzt 
und schnell eine Wimpelkette genäht.

Geht ganz fix 
- ich war sogar vor dem Aufwachen fertig - 
und hübscht alles auf.
Im Moment des kleinsten Kindes Laufstall.


Das Kissen kommt von hier.
Es ist so süß!
Wir lieben es.


Alles was du brauchst ist
Baumwollstoff
Schrägband
Stecknadeln, Nähmaschine

Einfach eine Schablone zeichnen
Stoff zuschneiden 
(ich nehme 8,5 x 9,5 cm, incl. Nahtzugabe)
Wimpel nähen
wenden und bügeln
mit Schrägband feststecken
absteppen
fertig.


Viel Spaß damit!



Donnerstag, 19. April 2012

DIY - Notizbuch


Ich liebe mein Moleskine -
die Kinder auch.

Deshalb habe ich, während sie in der Schule waren,
ein bisschen im Altpapier gewühlt und zu Schere und Kleber gegriffen.

Pappschachteln hebe ich immer wieder gerne auf.
Zum einen, weil sich daraus herrliche Schablonen fertigen lassen,
zum Anderen um daraus süße kleine Büchlein zu basteln.

In Worten:

Notizbücher
Geheimnisbücher 
(so heißen bei uns der Kinder Tagebücher)
Zauberspruchbücher 
(auch kleine Hexen und Zauberer brauchen ab und an eine Gedächtnisstütze)
Geschenkbüchlein
oder was-auch-immer-du-hinein-schreiben-magst-Bücher
Rezepte, Telefonnummern, die Einkaufsliste




Alles, was man dazu braucht, müsste der gut sortierte Bastel-, 
bzw. Familie-mit-Kinder-im-Bastelalter-Haushalt führen:

stabile Pappschachteln (z. B. Cornflakes, Babybrei, Schokolade etc.)
Schere, Kleber, Bleistift
normales Druckerpapier
Geschenkpapier, 
Stoff oder etwas anderes Schönes fürs Cover - sei einfallsreich
Nähmaschine


1. Schneide aus dem Karton ein sauberes Stück (ohne Falten oder Laschen) heraus.

2. Beklebe die unbedruckte Seite mit weißem Papier (ein Falzbein verhindert Luftblasen).
Wenn der Karton schön ist, kannst du die Seite auch naturgrau lassen.
Falte den späteren Buchumschlag in der Mitte (evtl. vorher eine Falzlinie ziehen)
und fahre ein paar mal fest mit dem Falzbein über die Kante.
Wer kein Falzbein hat - ein Messerrücken oder Pfannenwender leistet ebenso gute Dienste.

3. Nimm ca. 10 - 15 Bogen weißes Druckerpapier.
Beginne lieber mit weniger, denn du musst ein wenig herum probieren, 
um zu sehen, wie deine Nähmaschine damit klar kommt.
Das ist je nach Motorleistung unterschiedlich.
 Lege das Papier ungefaltet auf die Pappe und schneide überstehende Teile weg.

4. Fixiere das Papier mit Wäscheklammern und begib dich an die Nähmaschine.

5. Nähe mit einem ca. 4 mm langen Geradstich und 
einer spitzen Nadel (z. B. für Jeans) über den Buchrücken.
Als Hilfslinie dient die Faltung aus Step 2.

6. Ab jetzt wirds bunt.
Lege das genähte Büchlein auf das Papier (oder den Stoff) deiner Wahl.
Das Papier, das ich verwendet habe, findest du hier,
bzw. hier (übrigens ein sehr schöner Blog mit vielen Printables).

7.  Streiche Kleber auf die Pappe, lege das Büchlein auf das Papier und drücke es fest.
Mit dem Falzbein streichst du ein paar mal fest darüber.

8. Für eine schöne Rundung zeichne mit Bleistift und einem Geldstück eine Linie an.

9. Entlang der Linie schneiden und mit einem Blankoaufkleber oder weißem Papier das Beschriftungsfeld auf das Büchlein bringen.
Fertig.

Viel Spaß damit!



 Heute wird gezaubert!


Dienstag, 17. April 2012

granny love - und andere Neuigkeiten

Da bin ich wieder.
Frisch zurück aus den Ferien.

Ich habe nicht wirklich viel gemacht, dazu waren die Tage zu ausgefüllt,
doch was Kleines geht immer.

Der Laufstall des kleinsten Kindes ist mit Kissen ausgepolstert,
damit es sich nicht den Kopf stößt.
Eines der Kissen bekam einen gehäkelten Bezug (Entwurf hier).
Jetzt hat jedes Kind ein Kissen von Mama.

Und das Beste:
Schmecken tuts auch noch.


Material:
Baumwollstoff mit Pünktchen


Dieses Muster ist so einfach, wie schlicht.
Das Granny für Anfänger.
Hier werden nur Stäbchen und Luftmaschen verwendet.
Immer drei Stäbchen und drei Luftmaschen wechseln sich ab,
wobei in jeder neuen Runde die Stäbchen in die 
Luftmaschenkette der vorhergehenden gehäkelt werden.
In den Ecken wird verdoppelt,
 d. h. du häkelst in eine Ecke je 2x 3 Stäbchen, die du mit 3 Luftmaschen trennst.
Das ist im Bild ganz schön zu sehen.

Wer sich jetzt denkt, 
"liebe epipa, das hast du jetzt zwar schön gesagt, 
aber das hilft mir auch nix"
der findet hier bewegte Bilder.
Eine Step-by-Step Anleitung konnte ich leider keine machen, 
mit der Kamera gabs nämlich ein kleines Problem.
Wir haben uns getrennt.
Wenn auch unfreiwillig und völlig unvorbereitet.

Ich hab sie beim Familienausflug zum Zoo im Zug liegenlassen.
Vier Erwachsene haben sechs Kinder zum Aussteigen fertig gemacht, 
und eine Tasche ist in dem ganzen Drunter und Drüber liegen geblieben.
Nämlich die mit meiner Kamera drin.

Ich habe sie quasi gebrauchsfertig geliefert.
Lieb von mir, gell?
Mit Ersatzakku, Ersatzkarte und Ladegerät.
Hurra (mir war sowas von zum Heulen) 
Bemerkt haben wir es erst zwei S-Bahnen weiter.
Das war dann ein teures Familienticket.

Ich nehme an, sie war nicht lang allein.
Jetzt fotografiere ich gerade sehr dankbar mit einer Leihkamera
in der Hoffnung, dass ein freundliches Herz 
meinen rechten Arm nicht auf ebay vertickt, 
sondern im Deutsche Bahn Fundbüro abgibt.
So sieht es momentan nicht aus,
aber man darf ja hoffen.
Wer mag, kann mir eine Runde Mitleid da lassen.
Ich bin dafür sehr empfänglich.

Liebe Grüße!

Wenn ihr das nächste Mal mit dem Zug fahrt:
Kettet die Kamera an.
Wenn nicht, ich gebe sie im Fundbüro ab.

Montag, 2. April 2012

Bitte nicht stören

die "Maestra" arbeitet.

Sofern das mit kranken Kindern geht.
Danke übrigens für eure lieben Kommentare zum Bohemian Baby Ringelpulli,
das hat mir die Zeit des kreativen Nichtstuns versüßt.
Nun, die letzten paar Tage nämlich war die Maestra Kinderpflegerin.
Doch ist die Rekonvaleszenz eingeleitet und so wird aus der Kinderpflegerin 
ruckzuck das Hausmädchen, um dann wieder ihrer eigentlichen Berufung zu folgen.

Dem designen von Schönen Dingen für Haus und Heim.

Ein kleiner Blick über meine Schulter, 
sofern ihr neugierig seid.




Ich führe ein Design Tagebuch. 
Alles, was mir als schön ins Auge fällt, klebe ich dort ein, 
zeichne Entwürfe, experimentiere mit Farben, mache Notizen...

Und wenn ich mal einen kleinen kreativen Schubser brauche, 
dann blättere ich ganz einfach die Seiten durch.




Mein Allerheiligstes mit meinen
alten Zeitschriften aus den 50s und 60s.
Einen Teil davon habe ich von meiner Oma geerbt.



Schrank: Original 50s
Zeitschriften: von Oma und vom Flohmarkt
alte Sammler-Tasse und Kanne: von Vater und Uroma
Spitzendeckchen: von Oma
Garne: 1, 2, 6, 7 von hier (Baumwolle kbA)
Stifte: von den Kindern
Tisch: mein Mann 

Ich merke gerade, dass irgendwie alles, 
was mir gehört, eine Geschichte hat.
Habe ich überhaupt etwas Neues außer der Häkelnadel??


Das war für euch ein Blick über meine Schulter, 
wenn ich arbeite.

Bis bald!


PS: am Wochenende habe ich das hier im Zeitschriften-Regal gefunden.


Mollie Makes gibt es jetzt auch auf deutsch.
Find ich gut.

Bis bald!