Freitag, 2. Dezember 2016

Hello again


Hello again!

Ja, jetzt ist es schon eine ganze Weile her, dass ich meinen letzten Post geschrieben habe.
Einige von euch waren deswegen ja schon besorgt,
dass epipa in der Versenkung verschwunden wäre.

Mitnichten.

Es war schlicht und einfach ein bisschen zuviel los.
Mein Mann hat nach bestandener Prüfung zum Schreinermeister 
ein Angebot für berufliche Weiterentwicklung erhalten, dass man einfach nicht ausschlagen konnte.
In der Firma brauchte er aber dafür Unterstützung, 
weshalb ich ihn nun ein paar Tage in der Woche zur Hand gehe.
Dann möchte man natürlich auch noch eine gute Mutter sein,
der Haushalt soll nicht gänzlich den Bach runter gehen
und zudem engagieren wir uns seit über einem Jahr auch noch ehrenamtlich
in der Flüchtlingshilfe.
Zuerst breiter gefächert mit diversen Deutschstunden, 
dann intensiver an der einzelnen Person,
was mitunter von behördlicher Seite sehr sehr zeitaufwändig und zermürbend sein kann.
Jeder von euch, der sich in jedweder Form ehrenamtlich engagiert, 
weiß wovon ich spreche.
Natürlich handelt man das Organisatorisch nicht einfach ab, 
die Menschlichkeit und soziales Miteinander dürfen auch nicht zu kurz kommen. 
Wir genießen das interkulturelle Miteinander.

Das fiel alles zeitlich mit meinem dritten Buch und dessen Abgabe zusammen, 
sodass auch für epipa jede Minute abgezählt war.
Es gab absolut nichts, was ich kürzer oder weniger machen wollte oder gar ganz beenden wollte, 
darum musste einfach der Blog ein wenig ruhen.

Es war absolut kein langweiliges Jahr für uns.
Sehr spannend, sehr ausgefüllt und jeden Tag was Neues.
Ich habe jede Minute intensiv gelebt. 
Das hat mich auch persönlich und in meiner Arbeit weiter wachsen lassen.

Doch nach meinem dritten Buch innerhalb von rund zwei Jahren 
bedurfte es allerdings einer kleinen Schaffenspause.

Diese erkläre ich nun offiziell für beendet.
 

Ich freu mich über alle, die epipa und mich weiterhin und wieder begleiten möchten.

Bis bald
eure Sascia von epipa


Mittwoch, 10. Februar 2016

best of rainy february days smoothie


Wenn ich aus dem Fenster sehe, zieht es mich heute gar nicht hinaus.
Es ist kalt, windig, nass und regnerisch.
Eigentlich Tee- und Keksewetter.
Heute zieht es mich aber statt zur Teeschublade zum Kühlschrank und der Obstschale.
Ich habe Lust auf Spinat und Orangen.
Beides zusammen auf einem Teller ist aber etwas gewöhnungsbedürftig, sogar für mich.
Doch zusammen flüssig im Glas... mmmh ein Genuss.
Ausserdem genau der Vitaminkick den ich gerade brauche.

Seit ich im letzten Sommerurlaub in der Lübecker Smoothie-Bar Apfelsinchen
(kennt die jemand, die am Marktplatz?) meinen ersten grünen Smoothie getrunken habe, bin ich ein Fan.
Sowohl von Apfelsinchen, als auch von grünen Smoothies.
Jede Lübeck-Shopping-Tour beinhaltet seither einen Smoothie.

Wieder daheim kaufte ich Spinat, Feldsalat, Rucola, Äpfel, Orangen, Ingwer, 
einfach alles was ich gerne mag und irgendwie im Mixer püriert werden kann 
und begann auf eigene Faust mit meinem Uralt-Mixer zu experimentieren.
Mein Ältester teilt die Experimentierfreude 
und gemeinsam haben wir nach einigem trial and error, viel Gelächter, Grimassen und
 "uuuaa, nicht lange auf der Zunge lassen, einfach schnell runter damit"
DEN grünen Smoothie für uns gefunden.

Say hello to our best of rainy february days smoothie ever!




Du brauchst für ca. 4 Gläser á 125 ml:

4 Saftorangen (wir nehmen die von Valensina)
1 mittelgroßen Apfel
2 große Handvoll frischen Blattspinat
1/2 l kaltes Wasser

Wasser und Spinat in den Mixer geben und ca. 1 min. bei höchster Stufe mixen lassen. 
Orangen von der Schale befreien und mit den Äpfeln in ca. fingerbreite Spalten schneiden. 
Nach und nach dem Spinat-Wasser-Gemisch zugeben und noch einmal eine halte bis 1 min. mixen lassen.

Je nach Saftigkeit der Orangen kann der Smoothie dick- oder dünnflüssiger sein. Wir mögen ihn sowohl als auch. Ist er zu dickflüssig, einfach nach Geschmack etwas Wasser zugeben. Ist er zu dünn, kann ein weiterer Apfel oder Orange hinzugegeben werden.

Das wars auch schon.




Generell gilt, je mehr Fruchtanteil dem Smoothie im Verhältnis zum Spinat beigemischt wird, 
umso süßer, d. h. Kinder- und Ehemannfreundlicher wird der Smoothie. 
Ich mag gern auch die etwas herbere Spinatnote 
und lasse darum auch mal eine Orange weg.  




Light up your cold and grey february days.

Ich wünsch euch was,
alles Liebe
eure 
Sascia von epipa




Freitag, 5. Februar 2016

walk the dog, ein Sack Hühnerfutter & hello instagram

Heute ist kein schöner Tag.
Draußen kann sich der Regen nicht entscheiden, 
ob er Schnee werden will oder doch lieber flüssig bleiben möchte.
Ich kann mich nicht entscheiden, 
ob ich beim frühmorgendlichen walk the dog lieber Gummistiefel oder Winterstiefel tragen soll.
Für letzeres ließ sich dann eine Lösung finden und so stapfte ich dem Hund 
durch herrlichstes April-Matschwetter hinterher.
Kann bitte jemand dem Winter sagen, 
dass wir Februar haben und es hier normalerweise um diese Jahreszeit weiß sein sollte?

Mann, mann, mann.

Das Schöne an den Spaziergängen mit Hund ist die Stille. 
Da sich gerade bei Schmuddelwetter der Enthusiasmus aller im Haushalt lebenden Personen
 in sehr engen Grenzen bewegt, bin ich meistens allein.
Aber auch wenn wir gemeinsam gehen, beginnen wir irgendwann einfach die Stille zu genießen,
die im Wald und auf Feldwegen herrscht.

Wie ich heute also mit aufgestelltem Kragen, Schal, Mütze 
und tief in meinen Manteltaschen vergrabenen Händen
meinem fröhlich-geschäftigen Hund durch waagerecht fallenden Schneeregen hinterher stapfe,
habe ich Zeit, die Gedanken schweifen zu lassen, den Tag zu planen
 und mir über neue Projekte Gedanken zu machen, sofern die Muse beschlossen hat, 
den Hund und mich zu begleiten.




Nach einer halben Stunde Regen im Gesicht,
in allen möglichen Aggregatzuständen einschließlich deren Übergangsformen,
packe ich meinen patschnassen, aber höchst zufriedenen Hund ins Auto,
fahre schnell noch beim Landhandel auf einen Sack Hühnerfutter vorbei
und werde in ein Gespräch über DAS WETTER verwickelt,
während der Lagerist mir den Sack bringt und ins Auto wuchtet.
Dass der Winter ja gar keiner mehr ist,
viel zu warm und zu nass und das nach DEM Sommer, der ja auch schon so heiß war, 
"das´d da firchst" (dass du dich fürchtest - bayr. Redewendung für "also wirklich"),
wo ich denn herkomme und ob das mein Auto dort neben dem Feldweg war.
"Ach mit dem Hund?
Wo? Bis dahintre ins Hoiz nei? (bis dahinten in den Wald hinein?) 
Sauber, bei dem Sauweda
(Hut ab, bei dem Mistwetter).
Und, wo hast denn den Hund?
Ach im Kofferraum!
Aha.
Und... wer bist jetzt du glei wieder?
Ach vom xy d´Schwiegadochta? (ach vom xy die Schwiegertochter)
Ja dann bist du ja aus yz?
Ach, ned? (Ach, sowas, nein?)
Ach vo doooo. Dann bist ja vom abc d´Frau?
Ah do schau her.
Na dann, 
habed´ere. (habe die Ehre = auf Wiedersehen)"

So erfährt man auf dem Land Näheres über die Menschen mit denen man es zu tun hat.
Ist ja auch wichtig.
Könnte schließlich wer-weiß-wer da neben dem Feldweg parken und anschließend Hühnerfutter kaufen.

Der Axtmörder vielleicht.
Und dann weiß man, aha, das an dem Freitag im Regen,
das war der Axtmörder.
Ja der war bei mir.
Wenn ichs dir doch sag.
G'red hamma no übers Wetter.

Ich liebe das Leben auf dem Land.
Da geht keiner verloren.

In mich hineinschmunzelnd,
weil so liebenswert, zahle ich und fahre nach Hause.





Frisch und munter (kaltes Wasser im Gesicht erfrischt bekanntlich ungemein)
setze ich mich daheim wieder an die Arbeit.

Der Hund ist müde und zufrieden,
Katze zum Kuscheln ist auch da, was will man mehr.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Alles Liebe!

Ach ja,
epipa gibts jetzt auf Instagram.
Der Fortschritt kommt auch bei mir mal an, man soll es nicht für möglich halten.

Drei Outtakes vom letzten Shooting habe ich euch schon mal online gestellt.
Als der Winter noch wusste, wie er sich zu benehmen hat.